Unsere Vorfahren haben uns ihre Rücken vererbt...
Für unsere Vorfahren war es eine Frage des Überlebens: Nur, wer sich viel und schnell bewegen konnte, erjagte den Hirschen, verteidigte die Höhle, sammelte ausreichend Samen und Früchte zum Überleben. Laufen, springen, beugen, strecken, bücken, ducken, hocken und liegen – dafür ist der menschliche Körper gemacht.
...leider nicht ihren täglichen Bewegungsablauf.
Tatsächlich aber zwingt uns unser Alltag mit dem hohen Anteil an Sitz-Lebenszeit zu einer deutlichen Veränderung dieser von der Natur angelegten Verhaltensmuster. Unser komplexes Muskel-Skelett-System wird permanent unterfordert, viele Funktionen unseres hochspezialisierten Körpers bleiben ungenutzt, untrainierte Fähigkeiten verkümmern. Es kommt zu den klassischen Zivilisationskrankheiten – allen voran zu Schädigungen des inadäquat beanspruchten Bewegungsapparates mit dem zentralen Wirbelsäule/Bandscheibensystem. Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nr. 1 bei uns geworden.

Evolutionstechnisch sind wir nicht angepasst...
Sitzen bei der Arbeit ist eine moderne Erfindung. Bis vor rund 200 Jahren waren sitzende Tätigkeiten zunächst nur hochgestellten Personen wie Pharaonen, Kaisern und Königen vorbehalten. Der Mensch bewegte sich bei der Arbeit, stand oder hockte. Erst seit rund 50 Jahren gehört stundenlanges Sitzen zum Berufsalltag dazu. Eine Entwicklung, die unseren Rücken überrollt hat. Evolutionstechnisch sind wir nicht angepasst.
Warum das so ist und wie wir in der modernen Welt besser und gesünder überleben, lesen Sie u.a. auf den Seiten Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Sitzen und Gesundheit sowie Ergonomie und Expertenmeinungen.

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